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2-1.3 Lehre in großen Gruppen

11. Februar 2026
bis
18. Februar 2026

Große Veranstaltungen, ob nun mit 40 oder 400 Studierenden, gehorchen oft eigenen Gesetzen, die sich scheinbar kaum kontrollieren lassen. Die Interaktion mit den Studierenden ist schwieriger als in vertrauten kleinen Veranstaltungen, was im schlechtesten Fall zu einer lernhinderlichen „Einbahnstraßenkommunikation“ führen kann. Dies muss aber nicht sein – eine kompetenzorientierte Planung mit motivierenden und aktivierenden Elementen gibt auch großen Gruppen die Gelegenheit zu interaktivem Austausch und lernförderlichem Feedback; dabei spielen digitale Tools eine immer bedeutendere Rolle. Und schließlich werden mit wachsender Gruppengröße nonverbale Kommunikation und Gruppendynamiken immer wichtiger. Dieser Workshop zeigt hierbei praxisnahe Möglichkeiten auf, auch mit großen Gruppen didaktisch sinnvoll umgehen zu können.

Lernziele:

Die Teilnehmenden

  • planen große Veranstaltungen kompetenzorientiert,
  • können motivierende Elemente in ihre Veranstaltungen integrieren,
  • können aktivierende Methoden in großen Gruppen sinnvoll einsetzen und
  • reflektieren ihre nonverbale Kommunikation mit großen Gruppen.
Inhalte:
  • Planung von großen Veranstaltungen mit Hilfe des Constructive Alignment
  • Methoden zur Motivierung und Aktivierung von Studierenden
  • Nonverbale Kommunikation und Gruppendynamiken in großen Veranstaltungen
Termin und Ort:

Kurszeitraum:
11.02. – 18.02.2026

Synchrone Online-Präsenzphasen:
11.02.2026, 09.30 – 13.00 Uhr,
18.02.2026, 09.30 – 13.00 Uhr

Veranstaltungsort: Online-Kurs

Veranstalter*in / Dozent*in:
Prof. Dr. Karl Friedrich Siburg (Technische Universität Dortmund, Fakultät für Mathematik)
Maximale Teilnehmendenzahl:
18
Anmeldepflichtig:
Ja
Kosten:
Kostenlos
Themen:
  • Kompetenzorientierung
  • Lehrplanung
  • Lehrstrategien & Lehr-Lern-Methoden
Modi:
  • online
Handlungsfelder:
  • Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen
Zielgruppen:
  • Lehrende
  • Neuberufene
Zertifikate:
  • Rheinland-Pfalz-Zertifikat für Hochschuldidaktik (HESW)

2-1.4 Gruppenarbeiten prozessorientiert begleiten – Peer Learning fördern

20. Februar 2026
bis
02. März 2026

Gruppenarbeiten eröffnen ein beträchtliches Lernpotential. Sie ermöglichen Teilnehmenden, sich Wissen eigenständig zu erarbeiten, ihre Teamfähigkeit zu stärken und nachhaltig ihre Kompetenzen zu erweitern. In der Praxis lösen sie bei den Beteiligten jedoch oft Stress oder Widerstand aus. In diesem Workshop reflektieren Lehrende, unter welchen Bedingungen das Format Gruppenarbeit zielführend eingesetzt werden kann. Es werden gruppendynamische Grundlagen erarbeitet, die das Verständnis für intra- und interpersonelle Prozesse von Gruppenarbeiten schärfen. Eigene Praxiserfahrungen, Theorieimpulse zu Dynamiken und Rollen in Gruppenprozessen und der Lehrstil werden reflektiert. Durch praktische Übungen und kollegialen Austausch werden Tools zum Herstellen der Arbeitsfähigkeit in Studierendengruppen und das Moderieren und bewusste Begleiten von Gruppenprozessen erarbeitet.

Lernziele:

Die Teilnehmenden

  • treffen begründet Entscheidungen über den Einsatz des Formats Gruppenarbeit unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen und Voraussetzungen der Studierenden,
  • leiten die Studierenden zur Reflexion individueller Kompetenzen und der damit einhergehenden konstruktiven Verteilung funktionaler Rollen an,
  • erweitern ihr gruppendynamisches Verständnis und integrieren dieses gezielt in die Planung und Begleitung von Gruppenarbeiten, um nachhaltiges Peer Learning zu fördern.
Inhalte:
  • Didaktische Planung und Reflexion des Formats Gruppenarbeit in der Lehre
  • Rahmenbedingungen für gelingende Gruppenarbeit und Peer Learning
  • Phasen der Gruppenarbeit und Implikationen für den Lehrstil
  • Konstruktiver Umgang mit Herausforderungen im Gruppenkontext
  • Dynamiken durch Rang, Rolle und Hierarchie in Gruppen
Termin und Ort:

Kurszeitraum:
20.02. – 02.03.2026

Synchrone Online-Präsenzphasen:
20.02.2026, 09.30 – 13.00 Uhr,
02.03.2026, 09.30 – 13.00 Uhr

Veranstaltungsort: Online-Kurs

Veranstalter*in / Dozent*in:
Dipl.-Psych. Caroline Große (Trainerin, Coach und Lehrbeauftragte), Kristian Schubert, M.Sc. (Trainer, Coach und Lehrbeauftragter)
Maximale Teilnehmendenzahl:
16
Anmeldepflichtig:
Ja
Kosten:
Kostenlos
Themen:
  • Kooperation & Kollaboration
  • Lehrplanung
  • Lehrstrategien & Lehr-Lern-Methoden
Modi:
  • online
Handlungsfelder:
  • Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • Vertiefung hochschuldidaktischer Kompetenzen
Zielgruppen:
  • Lehrende
  • Neuberufene
Zertifikate:
  • Rheinland-Pfalz-Zertifikat für Hochschuldidaktik (HESW)

1-1.1 Lehren und Lernen in Theorie und Praxis

26. Februar 2026
bis
27. Februar 2026

Lehrende sehen sich mit Blick auf die Konzeption ihrer Lehre mit vielfältigen Aufgaben konfrontiert. Zentral ist dabei unter anderem die Frage, wie eine Lehrveranstaltung lernförderlich geplant und durchgeführt werden kann. Im Rahmen des Workshops werden hochschuldidaktisch relevante Konzepte wie „The Shift from Teaching to Learning“, „Aktivierende und kompetenzorientierte Lehre“ oder „Constructive Alignment“ vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden angeregt, sich mit ihren eigenen Lehr- und Lernerfahrungen auseinanderzusetzen. Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen Grundlagenkurs, der, basierend auf dem Stand der aktuellen Lehr- und Lernforschung und auf der Praxis erprobter didaktischer Werkzeuge, in die universitäre Lehre einführen soll. Der „Lehren und Lernen in Theorie und Praxis“-Kurs zielt auf die Präsenzlehre ab, jedoch lassen sich die Inhalte auch auf die Online-Lehre übertragen.

Lernziele:

Die Teilnehmenden

  • können die eigene Rolle als Hochschuldozent*in vor dem Hintergrund der Erkenntnisse der aktuellen Lernpsychologie einschätzen und ggf. anpassen,
  • können Handlungsbedarf für das eigene Lehr- und Lernkonzept erkennen und benennen,
  • entscheiden, welche aktivierenden Lehrstrategien und Lehrmethoden am besten zu ihren Lehrsituationen passen und
  • erklären, wie eine Lehrveranstaltung lernziel- und studierendenorientiert geplant werden kann.
Inhalte:
  • Grundlagen der Lernpsychologie und didaktische Prinzipien
  • Eigenes Lehr-Lernverständnis im Kontext der aktuellen Lehr-Lerntheorie
  • Ausgesuchte aktivierende Lehrstrategien und Lehrmethoden für die Hochschullehre
  • Kompetenzorientierte Semester- und Sitzungsplanung und Constructive Alignment
Termin und Ort:

Kurszeitraum:
26.02. – 27.02.2026

Präsenztermine:
26.02.2026, 09.30 – 17.30 Uhr,
27.02.2026, 09.30 – 17.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ)
Isaac-Fulda-Allee 2b-c
55124 Mainz
Raum 01-229 (K103)

Veranstalter*in / Dozent*in:
Dr. Michael Fischer (Universität Mannheim, Lehrbeauftragter am Institut für Wirtschaftspädagogik, Hochschuldidaktik-Trainer)
Maximale Teilnehmendenzahl:
18
Anmeldepflichtig:
Ja
Kosten:
Kostenlos
Themen:
  • (E-)Prüfen & Bewerten
  • Kompetenzorientierung
  • Lehrplanung
  • Lehrstrategien & Lehr-Lern-Methoden
Modi:
  • vor Ort
Handlungsfelder:
  • Hochschuldidaktische Basics
  • Lehren und Lernen in Theorie und Praxis
Zielgruppen:
  • Lehrende
  • Neuberufene
Zertifikate:
  • Rheinland-Pfalz-Zertifikat für Hochschuldidaktik (HESW)

2-1.5 Einsatz aktivierender Methoden in Lehrveranstaltungen

06. März 2026
bis
13. März 2026

Aktive Teilnahme seitens der Studierenden und Interaktion untereinander fördern die Erinnerungsleistung, das Interesse und die bewusste Auseinandersetzung mit einer Thematik maßgeblich. Wie lässt sich jedoch damit umgehen, dass sich oft nur die gleiche Gruppe Studierender aktiv beteiligt? Wie kann es Dozent*innen gelingen, aktivierende Anteile bewusst in die Lehrgestaltung und Lehrplanung zu integrieren? Welche Methoden und Tools gibt es hierfür? Wie lassen sich dafür günstige Rahmenbedingungen herstellen und was können Dozent*innen dazu beitragen, diese zu schaffen? In diesem Kurs steht die Frage im Fokus, wie man Interaktion und Dialog in Gruppen unterschiedlicher Größe gestalten und so Inhalte weniger frontal übermitteln kann. Durch inhaltliche Inputs und kollegialen Austausch sollen diese und weitere Fragen thematisiert werden.

Lernziele:

Die Teilnehmenden

  • setzen sich mit der Frage „Aktivierung – Wozu und wann?“ auseinander,
  • erhalten einen Überblick über verschiedene Tools und Methoden der Aktivierung,
  • ordnen verschiedene Aktivierungsmöglichkeiten je nach Zielsetzung ein und
  • wählen für ihre Lernziele passende Methoden aus, die studentische Aktivierung fördern.
Inhalte:
  • „Haptische“ Elemente – Nonverbales und Kärtchenabfrage
  • Tools für Umfragen (z. B. Mentimeter, Slido)
  • Möglichkeiten und Varianten der Quizgenerierung
  • Aktive Erarbeitung von Inhalten (u.a. verschiedene Formen der Kleingruppenarbeit)
Termin und Ort:

Kurszeitraum:
06.03. – 13.03.2026

Synchrone Online-Präsenzphasen:
06.03.2026, 09.30 – 13.00 Uhr,
13.03.2026, 09.30 – 13.00 Uhr

Veranstaltungsort: Online-Kurs

Veranstalter*in / Dozent*in:
Monika Steininger-Hoppe (Kommunikationswissenschaftlerin & Dozentin)
Maximale Teilnehmendenzahl:
18
Anmeldepflichtig:
Ja
Kosten:
Kostenlos
Themen:
  • Digitale Tools
  • Gamification
  • Lehrideen
  • Lehrstrategien & Lehr-Lern-Methoden
Handlungsfelder:
  • Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • Vertiefung hochschuldidaktischer Kompetenzen
Zielgruppen:
  • Lehrende
  • Neuberufene
Zertifikate:
  • Rheinland-Pfalz-Zertifikat für Hochschuldidaktik (HESW)

2-1.6 Forschendes Lernen – Forschen lernen und forschend Lernen

19. März 2026
bis
27. März 2026

„Forschendes Lernen“ ist ein Konzept, bei dem Studierende sowohl Forschen lernen sollen als auch forschend lernen. Im Idealfall durchlaufen die Studierenden den gesamten Forschungszyklus von der Themenwahl, der Recherche und der Entwicklung einer Fragestellung über die Auswahl von Methoden, die Entwicklung eines Forschungsdesigns und der Durchführung der Forschung bis hin zur Reflexion der Ergebnisse und der Darstellung und Vermittlung der Ergebnisse. Im Workshop wird der gesamte Forschungszyklus von Beginn an einmal absolviert. Im Anschluss daran wird ein erstes Konzept des „Forschenden Lernens“ für die eigene Lehrveranstaltung, inklusive der passenden Methoden und möglichen Prüfungsformate, entwickelt, wozu dann im Kurs Feedbackrunden stattfinden.

Lernziele:

Die Teilnehmenden

  • reflektieren, wie sie „Forschendes Lernen“ in ihrem Modul gestalten können (u.a. zeitliche Planungen, intendierte Lernergebnisse),
  • entwickeln Konzepte, wie sie „Forschendes Lernen“ in ihrer Lehre umsetzen (u.a. Aufgaben für die verschiedenen Phasen, Methoden),
  • erarbeiten einen Entwurf des „Forschenden Lernens“ für ihre eigene Lehrveranstaltung und
  • entwickeln Ideen für Prüfungsformate.
Inhalte:
  • Verständnis von „Forschendem Lernen“
  • Ziele von „Forschendem Lernen“
  • Evidenzen und Befunde zum Konzept des „Forschenden Lernens“
  • Didaktische Grundlagen (z.B. Kompetenzorientierung, Handlungsorientierung, Kooperatives Arbeiten)
  • Herausforderungen (z.B. Umsetzung bei nur einem Semester, Prüfungsordnungen)
  • Mögliche Prüfungsformate (z.B. Portfolio, Projektbericht, Produkt)
  • Rolle der Lehrenden: Rollenwechsel zu „Lernbegleitenden“
Termin und Ort:

Kurszeitraum:
19.03. – 27.03.2026

Synchrone Online-Präsenzphasen:
19.03.2026, 14.00 – 17.30 Uhr,
27.03.2026, 14.00 – 17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Online-Kurs

Veranstalter*in / Dozent*in:
Dr. Jochen Spielmann (TU Braunschweig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen)
Maximale Teilnehmendenzahl:
18
Anmeldepflichtig:
Ja
Kosten:
Kostenlos
Themen:
  • (E-)Prüfen & Bewerten
  • Kompetenzorientierung
  • Kooperation & Kollaboration
  • Lehrideen
  • Lehrplanung
  • Lehrstrategien & Lehr-Lern-Methoden
Modi:
  • online
Handlungsfelder:
  • Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • Vertiefung hochschuldidaktischer Kompetenzen
Zielgruppen:
  • Lehrende
  • Neuberufene
Zertifikate:
  • Rheinland-Pfalz-Zertifikat für Hochschuldidaktik (HESW)
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